23.04.19

Re: Datenschutz

Diesmal etwas zum Thema #Datenschutz: Bei der Post geht's rund und ist schon Mal in der ersten Runde ein schlechter Verlierer:
Die Datenschutzbehörde hatte Berichte, wonach die Österreichische Post Aktiengesellschaft (Post) Daten zur Parteiaffinität verarbeite, zum Anlass genommen, ein amtswegiges Prüfverfahren einzuleiten. Dieses habe hervorgebracht, dass das Unternehmen tatsächlich im Rahmen des Gewerbes "Adressverlage und Direktmarketingunternehmen" mittels statistischer Verfahren und ähnlichem die Parteiaffinitäten von Personen ermittelt.

Alle Daten müssen gelöscht werden
"Sofern im Einzelfall kein Grund für eine weitere Verarbeitung gegeben ist" müssen nun alle Daten – sollte dies noch nicht geschehen sein – von der Post gelöscht werden. Ausnahmen gibt es dann, wenn es um die Bearbeitung von Auskunftsersuchen geht oder tatsächlich eine Einwilligung zur Verarbeitung vorliegt.

Darüber hinaus stellte die Datenschutzbehörde auch fest, dass die Datenschutz-Folgenabschätzung für diese Datenverarbeitung und der Eintrag in das interne Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten mangelhaft seien. Es wurde angeordnet, die Datenschutz-Folgenabschätzung zu wiederholen und den Eintrag richtigzustellen, hieß es vonseiten der Datenschutzbehörde.

Post wird Rechtsmittel einlegen
Die Österreichische Post nimmt die Kritik bezüglich ihrer Datensammlung zur Kenntnis, sieht sich aber weiter im Recht. Man habe keine individuellen Daten zur Parteizugehörigkeit erfasst, sondern ledigliche Hochrechnungen angestellt, erklärt man. Manwerde Rechtsmittel gegen die Anordnung der Behörde ergreifen.

"Wir vertreten nach wie vor eine andere Rechtsmeinung und planen daher Rechtsmittel zu ergreifen, um eine Klärung der rechtlichen Auslegung in dieser neuen Gesetzesmaterie auch für die Zukunft zu erwirken", hieß es aus dem Unternehmen.
https://derstandard.at/2000097904726/Po ... oesse-fest

Ein zweites Verfahren ist auch anhängig:
Datenschutz: Zweites Verfahren gegen Post
Die Post muss sich nicht nur einem Prüfverfahren stellen, weil sie Daten zur Parteiaffinität sammelte, sondern auch, weil sie personalisierte Werbung an Menschen verschickte.
https://diepresse.com/home/wirtschaft/e ... gegen-Post

Statistics: Posted by harald — 23 Apr 2019, 23:03




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10.04.19

Computer, Gaming, Internet & IT • Ö Entwurf zum digitalen "Vermummungsverbot"

Vorne weg, ich bin befangen, weil der Entwurf kortz.at ausnimmt.

https://futurezone.at/netzpolitik/regis ... /400462315
Der sieht vor, dass Postings in Foren oder Online-Netzwerken zwar weiterhin unter einem Pseudonym möglich sein sollen, allerdings müssen die Betreiber von Foren die Identität des Posters überprüfen und bei begründeten Anfragen auch bekannt geben.
Das Gesetz soll voraussichtlich ab September 2020 für alle Online-Plattformen gelten, die entweder 100.000 User oder 500.000 Euro Jahresumsatz haben, oder die über 50.000 Euro Presseförderung beziehen. Damit würde es - Beschluss im Herbst vorausgesetzt - also für die österreichischen Tageszeitungen gelten, aber auch für Plattformen wie Facebook und Twitter. Nicht betroffen wären kleinere Medien, darunter auch FP-nahe wie Unzensuriert.at. Man wolle nämlich „Startup-Gründungen“ nicht behindern
Strafen sind drakonisch, frage mich, welche Behörde die verhängen wird, vermute aber mal RTR.
Wie Forenbetreiber die Identität von Nutzern überprüfen sollen, wird nicht im Detail festgelegt. Möglich wäre eine solche Identifizierung etwa über die Handynummer.
Pre-Paid-Karteninhaber müssen ja auch mittlerweile namentlich bekannt sein, Umgehungen, zB mit ausländischen Nummern, werden aber relativ leicht möglich sein. Natürlich könnten die Plattformen eine österreichische Nummer oder eine Ausweiskopie verlangen. Der Standard.at zB sammelt schon Ausweiskopien ein, aber derzeit nur freiwillig.
Registrierung muss natürlich auch nachträglich erfolgen. Bedenkliche Postings müssen nach Hinweis konserviert werden.
Forenanbieter, für die das Gesetz gilt, müssen künftig auch einen Zustellungsbevollmächtigten bekannt geben, kündigte der Medienminister an. Österreichische Medien würden bereits heute über einen solchen verfügen, bei Facebook oder YouTube sei jedoch niemand ansprechbar
Idee gut, die Frage ist, ob Zuckerberg und Alphabet da reagieren werden und ob der in Österreich sitzen muss. (Wenn nicht, kann man dem vielleicht gar nicht zustellen, geschweige denn Strafen eintreiben).

Kritik wird auch zitiert:
Eine derartige Vorgehensweise widerspreche den Grundsätzen des gemeinsamen Binnenmarktes, bremse die Digitalisierung Österreichs und senke die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes. Durch die Anonymität könnten Nutzer auch schwierige Themen ansprechen, ohne von ihrem Umfeld unter Druck gesetzt zu werden. Mit der Ausweispflicht, die einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Privatsphäre darstelle und den Grundsätzen des Datenschutzes widerspreche, stelle die Bundesregierung die Bevölkerung unter Generalverdacht, sagte Schubert. Viele Hasspostings würden auch schon jetzt unter Klarnamen veröffentlicht, die Maßnahme werde ihre Verbreitung nicht verhindern, sie werde aber dazu führen, dass viele Nutzer, die sich an Diskussionen beteiligt haben, die Plattformen nicht mehr nutzen werden.
Ein weiterer Kritikpunkt war, dass in Südkorea Hacker diese Daten gestohlen haben. Das ist zwar nicht gut, aber das ist ein schlechtes Argument.

Das schon genug Hassposting unter Klarnamen erfolgen zeigt ohnehin, dass deren Bekämpfung entweder nicht funktioniert oder kaum in Angriff genommen wird.

Die Grenzen für die Anwendung finde ich gut, dass diverse Lügenportale da nicht drunter fallen, finde ich sogar beruhigend - fände es schlimmer, wenn da 100 000 Nutzer/innen unterwegs oder die so einen Umsatz machen.

Summa summarum:
Ich denke nicht, dass das irgendwas bringt.
Von der Sinnbefreitheit abgesehen ist der Entwurf aber vertretbar.

Statistics: Posted by dejost — 10 Apr 2019, 13:35




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Computer, Gaming, Internet & IT • Re: Spiele, zu denen wir uns Fortsetzungen wünschen/Sequels we want

Pokémon Let's GO

Vielleicht bin ich der einzige, aber ich fand dieses Remake gelungen.
Vor allem das Pokémon Leave/Remain keine sichtbaren Pokémons in der Oberwelt zu haben scheint hat mich sehr enttäuscht. (Und schon wieder ein Fire/Fighter-Starter wäre auch sehr öde)
Kurzum, ich hätte gerne gut spielbare Remakes der erste 3-5 Generationen.
Zu meiner Überraschung wurde noch nichts Derartiges angekündigt.

Für diese Sequels habe ich schon einen Forderungskatalog erstellt.

Persona 5

Es wird wohl in absehbarer Zeit eines geben.

Indie Games:

Dungeons of Dredmore

Soweit ich weiß sind die MacherInnen ja mit einem späteren Projekt krachen gegangen und mit Tangledeep gibt es eh ein Spiel, dass ähnliches versucht, aber einfach ziemlich mau bleibt.

Ironcast

Soweit ich weiß, denken die zumindest an ein Sequel.

Renowned Explorers: International Society

Ein großartiges Spiel in einem Genre für sich. Die MacherInnen sitzen derzeit an einem neuen "God-Simulator" namens Godhood, vielleicht kommt danach ein Sequel.

Statistics: Posted by ThePurplePantywaist — 10 Apr 2019, 11:11




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30.03.19

Computer, Gaming, Internet & IT • Sony PS4 Bereit PS3 Lebensverläufe zu Überholen, Switch Bricht 20 Millionen Einheiten

Es gibt drei Unternehmen im Spielkonsolen-Geschäft, und zwei von ihnen haben ein großartiges Jahr. In dessen letzten vierteljährlichen Ankündigung erklärte Sony, dass es im zweiten Quartal 3,2 Millionen PlayStation 4 Systeme verkauft hatte, was den Umsatz der Plattform auf Lebenszeit auf 82,2 Millionen bringt. Lebenslange Verkäufe der PS3 hingegen lagen bei 83,8 Millionen.

Die Switch setzt währenddessen seinen rasanten Aufstieg in den Verkaufstabellen fort. Mit 16 Monaten hat Nintendo inzwischen fast 20 Millionen Switches ausgeliefert – 19,67 Millionen insgesamt, davon 1,88 Millionen im vergangenen Quartal. Damit liegt der Switch mit 21,74 Millionen Einheiten in unmittelbarer Nähe des GameCube, mit dem N64 darüber hinaus mit 32,93 Millionen. Bei der Geschwindigkeit, mit der Switch wächst, wird es am Ende des Jahres am GameCube vorbeifliegen und könnte das N64 bis zu seinem zweiten Jahrestag schlagen, je nachdem, wie gut Nintendos Weihnachtszeit ist.

Statistics: Posted by gigablue — 30 Mar 2019, 03:06




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Computer, Gaming, Internet & IT • Sony PS4 Bereit PS3 Lebensverläufe zu Überholen, Switch Bricht 20 Millionen Einheiten

Es gibt drei Unternehmen im Spielkonsolen-Geschäft, und zwei von ihnen haben ein großartiges Jahr. In dessen letzten vierteljährlichen Ankündigung erklärte Sony, dass es im zweiten Quartal 3,2 Millionen PlayStation 4 Systeme verkauft hatte, was den Umsatz der Plattform auf Lebenszeit auf 82,2 Millionen bringt. Lebenslange Verkäufe der PS3 hingegen lagen bei 83,8 Millionen.

Die Switch setzt währenddessen seinen rasanten Aufstieg in den Verkaufstabellen fort. Mit 16 Monaten hat Nintendo inzwischen fast 20 Millionen Switches ausgeliefert – 19,67 Millionen insgesamt, davon 1,88 Millionen im vergangenen Quartal. Damit liegt der Switch mit 21,74 Millionen Einheiten in unmittelbarer Nähe des GameCube, mit dem N64 darüber hinaus mit 32,93 Millionen. Bei der Geschwindigkeit, mit der Switch wächst, wird es am Ende des Jahres am GameCube vorbeifliegen und könnte das N64 bis zu seinem zweiten Jahrestag schlagen, je nachdem, wie gut Nintendos Weihnachtszeit ist.

Statistics: Posted by gigablue — 30 Mar 2019, 03:06




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08.03.19

Computer, Gaming, Internet & IT • Youtube intensiviert Kampf gegen Lügen

Schon öfter habe ich bemängelt, dass von zu vielen Nutzern "Social Media" das Verbreiten der objektiven Wahrheit zugetraut wird (dazu zB hier), was einer der wesentlichen Faktoren für das post-faktische Zeitalter ist.

Wie wir alle wissen - und in letzter Zeit auch wesentlich breiter als früher diskutiert wird - werden dort bedeutsame Mengen an großem Schwachsinn verzapft, verbreitetet und auch geglaubt.
Manches mit finanziellen oder (geo)politischen Hintergedanken, aber selbst damit kann man nicht jeden Blödsinn erklären.

ZB die Neigungsgruppe Kinderqual durch vermeidbare Krankheiten (auch genannt Seuchenfreunde oder Anti-Vaxxer) und die Flat-Earther (falls es wirklich welche gibt, die das ernst meinen), können das eigentlich nur aus persönlicher Geltungssucht machen, selbst mit purer Dummheit ist das nicht erklärbar.

Und - Stichwort Blase - wer sowas einmal geliked hat, bekommt mehr davon und wird dann früher oder später in seiner Weltsicht bestätigt. Hier schließt sich der Kreis, weil er oder sie eben glaubt, dass über Social Media die Warheit verbreitet wird.

Früher haben die klassische Medien zumindest den ärgsten Blödsinn und die durchsichtigsten politischen Lügen gefiltert.

Langsam fangen Alphabet und Facebook auch mit soetwas an, es ist nur halt schwer, gegen die Bergen an Blödsinn anzukommen. Ob die das aus Verantwortungsgefühl oder aus Sorge vor späteren Konsequenzen durch Politik oder Bevölkerung machen, sei dahingestellt. (Ich für meinen Teil glaube, die Politik ist viel zu machtlos um gegen Alphabet was auszurichten).
Wer bei YouTube nach Themen sucht, die von Falschinformationen umrankt sind, soll künftig am erster Stelle der Ergebnisse einen Faktencheck sehen. In einer grafisch hervorgehobenen Box soll man Informationen über die wahren Umstände ausgewählter Themen finden
https://futurezone.at/digital-life/yout ... /400429606

Anfangen soll das in Indien, wo es wegen verbreiteten Lügen ja wiederholt Lynchmorde an völlig Unschuldigen gegeben hat.
Laut Engadget arbeitet YouTube bei den Info-Boxen mit ausgewählten Faktenchecker-Diensten zusammen. Sie liefern Texte, YouTube überprüft diese und veröffentlicht sie. In den vergangenen Jahren hat YouTube auf verschiedenste Art versucht, Falschinformationen zu relativieren. In den USA werden bei kontroversiellen Inhalten etwa aufklärende Wikipedia-Artikel verlinkt. Von bestimmten Videos, etwa von Impfgegnern, wurden vorsichtshalber Werbeeinschaltungen entfernt.
Es wird wohl noch Monate bis Jahre dauern, bis dass irgendeine erkennbare Wirkung hat, und auch nur dann, wenn FB, Google, Amazon zumindest ähnliche Maßnahmen ergreifen, aber sehen wir das Positive: Ein Anfang ist gemacht. Jede noch so lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt (der hier aber auch schon Jahre in der vergangenheit liegt).

Statistics: Posted by dejost — 08 Mar 2019, 16:52




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07.03.19

Computer, Gaming, Internet & IT • Tomb Raider (2018)

Tomb Raider (2018)

Tomb Raider, die langlaufende Spieleserie hat 2013 einen (weiteren) Reboot erlebt.
Dem Trend der Zeit (und der leichteren Monetarisierbarkeit) folgend ist es jetzt ein Open World Spiel mit RPG-Mechaniken. Lara Croft hat jetzt realistischere Proportionen, aber wie bisher sucht sie in abgelegenen Gegenden nach magischen Artefakten in alten Ruinen und ballert Leute über den Haufen.

Auch die Filmserie erlebte einen Reboot, mit Alicia Vikander als Lara, Dominic West (bekannt vor allem aus The Wire) als Lord Croft und Walton Goggins spielt Mathias Vogel.

Die Serie nimmt das Setting direkt vom Reboot - die mythische Insel Yamatai, wo die Überreste der legendären Kaiserin Himiko liegen.

Im Spiel strandet Lara dort aber auf einer klassischen Expedition mit ihren Freunden und einem medienverliebten Promi-Archäologen, und
[+]Spoiler für das Spiel aus 2013
bekämpft dort einen durchgeknallten Kult, der die Seele der Kaiserin, die über magische Kräfte verfügt, in den Körper ihrer Freundin transferieren wollen.
Im Film hingegen strandet sie gemeinsam mit Lu Ren, einem angeheurten Kapitän, der im Spiel nicht vorkommt, auf der Insel auf der Suche nach ihrem Vater (und auch auf der Suche nach seinem Vater),
[+]Spoiler für den Film
bekämpfen dort Angestellte einer bösen Firma. Himiko hat keine magischen Kräfte, sondern ist - auch posthum - Überträgerin einer Krankheit, die so eine Mischung aus Tollwut und Zombie zu ein scheint.
Etwa ein Drittel des Film spielt fernab von Yamatai, während das Spiel zu 98% dort stattfindet.
In allen Spielen geht es letztlich immer primär um Magie, die es im Film gar nicht gibt, dafür geht es im Film primär um das Verhältnis von Lara zu ihrem Vater. Im Spiel ist er schon lange tot, auch wenn er im Hintergrund immer eine gewisse Rolle spielt.

Die Szene am Anfang mit dem Flugzeug ist sehr schön aus dem Spiel übernommen, auch sonst schaut es im Tempel, auf der Insel, am Strand usw sehr ähnlich wie im - graphisch sehr opulenten - Spiel aus.
In den alten Spielen hatte Lara immer 2 Pistolen als Signature Weapons. In den Verfilmungen mit Jolie haben die auch prominente Rollen gespielt. In den neuen Spielen hat sie auch immer die Dual Pistols, aber sind nicht mehr so zentral. Im Film gibt es nur ganz am Schluss eine Szene, wo sie sich eine Pistole kauft, und dann sagt, sie nimmt 2.

In beiden Medien spielt die Wandlung von Lara zur Killerin eine Rolle. Das Spiel macht das radikaler, deutlicher, aber dafür wohl auch abrupter - Lara ist selbst überrascht, wie leicht es ihr gefallen ist, jemanden zu töten, und bis zum Ende des Spiels macht sie das noch 100e Male mehr.
Im Film wird sie nie zu einer effektiven Killerin, in einer Kritik heißt es sogar, dass sie bis zuletzt eine bloße Zuseherin bleibt - das ist zwar übertrieben, aber nicht ganz falsch.

Im Film ist die Figur der Lara am Anfang unschlüssig - sie will das Erbe nicht annehmen, schon klar, aber dass sie deswegen in Armut leben muss, ergibt keinen Sinn bzw wird nie ordentlich erklärt.
Im Film ist sie einfach ein Trust Fund Kid.

Die Story wurde als "Malen nach Zahlen" kritisiert, und auch diese Kritik finde ich nachvollziehbar - die Story ist schon relativ vorhersehbar, obwohl (oder vielleicht sogar weil) sie sehr vom Spiel abweicht.

Erwähnen wollte ich noch, dass Trinity und Ana erst in "Rise of the Tomb Raider" (2016) auftauchen. In einem DLC zu diesem Sequel gibt es auch einen vergleichbaren Zombievirus.

Anzumerken ist auch, dass Kristin Scott Thomas, die die Ana spielt, eine ziemlich ähnliche Figur in Largo Winch gespielt.

Es sprechen aber die Briten alle sehr, sehr britisches Englisch. Mir gefällt das.

Resümee: Viele Computerspielverfilmungen sind sehr schlecht. Dieser Film ist es nicht. Sehr gut ist er aber noch lange nicht. Bestenfalls mittleres Mittelmaß mit mauer Story.

Statistics: Posted by ThePurplePantywaist — 07 Mar 2019, 17:23




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