09.08.19

Computer, Gaming, Internet & IT • Lootboxen: Nintendo, Sony und Microsoft erzwingen Offenlegung von Gewinnchancen

Glücksspielmechaniken in Videospielen stehen schon länger in der Kritik, die nun auch anfängt, Früchte zu tragen.

Jetzt haben sich die 3 großen Konsolen-Hersteller zusammengetan, um zumindest einmal Transparenz einzufordern (beim Lotto weiß ich ja auch, wie gering meine Chancen sind):
https://www.derstandard.at/story/200010 ... innchancen
Spiele, die also für Playstation, Xbox und Switch erscheinen, sind somit von der Regelung betroffen. Sie soll Ende 2020 in Kraft treten.
Ende 2020 ist schon noch recht lang, aber besser spät als nie.
An der Initiative der Entertainment Software Association (ESA) haben sich auch weitere Hersteller beteiligt. Darunter Activision-Blizzard, Bethesda, Electronic Arts, Take-Two und Ubisoft.
Da sind durchaus einige dabei, die mit Lootboxen in Vollpreisspielen ordentlich abgecasht haben (vgl zB hier), aber umso besser, es ist ja die edelste Gabe der Menschen, sich zu ändern.
Andere ESA-Mitglieder haben sich dagegen entschlossen. Darunter 505 Games, Disney Interactive Studios, Epic Games, Konami, Riot Games, Square Enix und THQ Nordic.
Bei Epic wundert mich das gar nicht und Konami lässt ja kaum was unversucht, sich unbeliebt zu machen. Besonders wundern tut es ich bei Disney, kann mir nicht vorstellen, dass der Mickey Maus Konzern (nicht nur die Gaming-Sparte) gerne mit Glücksspiel assoziiert werden möchte.

Solange Apple und Google das aber nicht auch verlangen, werden wir die Glückspielmechaniken nicht los.

Statistics: Posted by ThePurplePantywaist — 09 Aug 2019, 07:24




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07.08.19

Computer, Gaming, Internet & IT • Re: (Wirtschafts-)Daten und Statistiken zu Spielen udgl

Es heißt gemeinhin, dass die Videospielindustrie mit Mikrotransaktionen, vor allem über Glücksspielmechaniken, viel mehr Einnahmen macht als durch "klassische" Spiele. Genaue Zahlen dazu gibt es nicht so oft, daher ist es erfreulich, wenn es welche gibt:

https://www.derstandard.at/story/200010 ... gta-online
Take-Two hat zwischen Mai und Juni 2019 Rekordumsätze erzielt. 540 Millionen Dollar lukrierte der Konzern in diesem Zeitraum, ohne ein einziges Spiel zu veröffentlichen. Im vergangenen Jahr wurde in dieser Phase 388 Millionen Dollar erzielt. Ein Großteil des Geldes spülte GTA Online in die Kassen der US-Firma. Rund 58 Prozent des Umsatzes wurden durch Mikrotransaktionen bei dem Online-Modus von GTA 5 und Red Dead Redemption 2 erzielt. Der Quartalsgewinn des Konzerns lag bei 46,3 Millionen US-Dollar, im Vorjahr waren es noch 71,7 Millionen US-Dollar.
Apropos Glücksspiel:
https://www.derstandard.at/story/200010 ... on?ref=rec
Der Start des DLCs The Diamond Casino & Resort stand unter keinem guten Licht. In mehr als 50 Ländern wurde das Update verboten, die Glücksspielkommissionen griffen unter anderem in Polen, Tschechien, Griechenland und Portugal durch. Wie der Name vermuten lässt, bringt das kostenlose DLC für den Online-Modus von GTA 5 ein Casino mit sich, bei dem Spieler virtuelles Geld einsetzen können. Hierbei gibt es bei manchen Ländern Unterschiede: Mancherorts können nur GTA-Dollar verwendet werden, die durch das Spiel verdient wurden.
Bis zu 75 Euro können Spieler in sogenannte Shark Cards investieren, die wiederum die virtuelle Währung mit sich bringen. In Deutschland und Österreich ist die Verwendung der durch Shark Cards erhaltene GTA-Dollar im Casino nicht möglich.
Nur zur Klarstellung, dieses Gratis-Addon enthält wirklich primär ein virtuelles Casino, in welchem man - wo es erlaubt ist - mit echten Geld spielen kann. In Ö fällt das unter das Glückspielgesetz und ist deswegen verboten, aber anderswo geht das.

Statistics: Posted by ThePurplePantywaist — 07 Aug 2019, 12:40




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26.07.19

Computer, Gaming, Internet & IT • Verschwörungstheoretiker und Pseudowissenschafter dominieren die Suchergebnisse auf Youtube zum Thema Klimaforschung.

Verschwörungstheoretiker und Pseudowissenschafter dominieren die Suchergebnisse auf Youtube zum Thema Klimaforschung.

https://www.derstandard.at/story/200010 ... den-ton-an

Details usw können dem Artikel entnommen werden, übrigens waren Chemtrails besonders häufig.

Der Forscher, Allgaier, hat auch einen Maßnahmenvorschlag, nämnlich Wissenschaftsinstitutionen sollen aktiv(er) Social Media bespielen.

Statistics: Posted by dejost — 26 Jul 2019, 10:56




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